Das Jahr geht…

Das Jahr geht…

21. Dezember 2018 0 Von Ghostwriter

Wie immer, wenn das Jahr zu Ende geht, den­ke ich über die ver­gan­ge­ne Zeit nach. Was hat­te ich anfang des Jah­res für Wün­sche und was ist aus ihnen gewor­den? Was durf­te ich Schö­nes erle­ben und was hat mich trau­rig gemacht? Wel­ches waren die Her­aus­for­de­run­gen und wie habe ich mich geschla­gen?

War 2018 ein gutes Jahr? Das hängt davon ab, womit ich es ver­glei­che. Ich hat­te in mei­nem Leben wirk­lich sehr gute Jah­re vol­ler Erfolg, Glück und Zufrie­den­heit. Neh­me ich die­se als Grund­la­ge, so war 2018 nicht gera­de der Brül­ler. In den letz­ten Jah­ren aller­dings gelang mir nicht viel und mei­ne Glücks­spi­ra­le dreh­te sich kon­ti­nu­ier­lich abwärts. Gegen die­se dunk­len Zei­ten erstrahlt 2018 wie ein Komet am Him­mel. Wie alles im Leben liegt auch die Ant­wort die­ser Fra­ge im Auge des Betrach­ters ☺

Ich für mich habe ent­schie­den, 2018 als ein gutes Jahr anzu­neh­men, auch wenn ich in die­sem Jahr von zwei gelieb­ten tie­ri­schen See­len Abschied neh­men muss­te. Jeder Tier­hal­ter ist sich bewusst, dass uns die Tie­re nur eine kur­ze Zeit beglei­ten. Und trotz­dem schmerzt es jedes­mal, wenn eines von ihnen die Rei­se über die Regen­bo­gen­brücke antritt. Was bleibt ist die Erin­ne­rung und die Gewiss­heit, dass es ihnen jetzt gut geht. Dan­ke, Kimi und Haouli, dass ihr ein Stück neben mir gegan­gen seid 😻

Der erfolg­rei­che Abschluss mei­ner Hun­de­trai­ner­aus­bil­dung gehört defi­ni­tiv zu den guten Erleb­nis­sen. Am Anfang zumin­dest. Doch nach ein paar Mona­ten bekam die­ses High­light einen ziem­lich faden Nach­ge­schmack. Die gröss­te Ent­täu­schung 2018 bahn­te sich dann aus eben die­ser Rich­tung an, was ich so nie erwar­tet hät­te. Was ist nur aus dem gesun­den Men­schen­ver­stand gewor­den? Auch wenn ich nicht direkt davon betrof­fen bin, muss­te ich haut­nah mit­er­le­ben, was Stolz, Recht­ha­be­rei und sozia­le Defi­zi­te aus Men­schen gemacht hat, die noch vor ein paar Mona­ten mei­nen gröss­ten Respekt genos­sen haben. Der Respekt ist defi­ni­tiv futsch und wird auch nicht wie­der kom­men. So schnell kann’s gehen. Mei­ne gan­ze Loya­li­tät wird immer mei­ner Fami­lie gehö­ren und so ist es die logi­sche Kon­se­quenz, dass ich mich aus die­sem Umfeld zurück­zie­he, tief durch­at­me und ein­fach wei­ter gehe. Die Wahr­heit kann war­ten, denn sie hat ein lan­ges Leben vor sich 🍀

Das mit Abstand Schön­ste, das ich 2018 erle­ben durf­te, war Fami­lie und Freund­schaft. Zu wis­sen, dass es Men­schen gibt, die sich um mich Sor­gen, mich unter­stüt­zen und ein­fach als Freun­de da sind, ist ein unglaub­li­ches Gefühl. Dan­ke an all die­se Men­schen, die mir durch ihre Unter­stüt­zung in irgend­ei­ner Form ein Stück Lebens­qua­li­tät zurück geben. Und ein ganz dickes Dank­schön an mei­ne Schwe­ster Rena­te, ohne die mein der­zei­ti­ges Leben nicht mög­lich wäre 💖

2019 steht vor der Tür und war­tet dar­auf, mit neu­em Taten­drang erkun­det zu wer­den. Den Blick nach vor­ne gerich­tet freue ich mich auf die­se Her­aus­for­de­rung und wün­sche allen zau­ber­haf­te Weih­nachts­ta­ge und einen fei­er­li­chen Rutsch in ein erfolg­rei­ches, gesun­des, neu­es Jahr! 🍾